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Sarah Nollau

Alexander Rösner, Senior Vice President bei 7Sports

Unsere sieben Fragen gehen heute an Alexander. Er ist Senior Vice President Sport bei 7Sports. Wie er vom Barkeeper zum Fernsehen gekommen ist, erzählt er uns heute im „Faces of ProSiebenSat.1“-Interview.

1. Wenn du dir einen Film- oder Seriencharakter aussuchen könntest: welcher wärst du gerne?

Shaft, die Hauptfigur aus dem gleichnamigen Actionfilm, finde ich ganz cool. Der fackelt nicht lange und sorgt für Gerechtigkeit. Dabei wird er untermalt von cooler Musik. Das ist ein Charakter, der Spaß macht.

2. Was wolltest du als Kind werden?

Ich wollte Fußballprofi werden. Blaues Trikot, weiße Hose – das war mein Wunsch. Es hat leider nicht geklappt. Am Anfang war ich zu klein und zu schmächtig. Später war ich dann tatsächlich zu groß und zu langsam.

3. Was machst du jetzt?

Ich bin Sportchef bei ran – offiziell heißt das Senior Vice President Sport bei 7Sports. Wir sind verantwortlich für sämtliche Sportthemen des Konzerns. Ich leite die ran-TV- und Online-Redaktion. Dabei machen wir alles, vom Anfang bis zum Ende: wir kaufen die Sport-Rechte ein, konzipieren die Sendungen, produzieren sie, bringen sie on air und verlängern sie auf digitalen Plattformen. In meinem Arbeitsalltag gibt es Produktionstage und klassische Bürotage. Dabei nehme ich an diversen Konferenzen unserer Sender teil, stimme aktuelle Programme ab und diskutiere künftige, neue Sport-Rechte. Und natürlich versuche ich der E-Mail-Flut Herr zu werden. In unseren ran-Redaktionskonferenzen planen wir die Sendungen. Vor jeder großen Sendung gibt es eine ausführliche Redaktionskonferenz, an der alle Beteiligten – Moderatoren, Kommentatoren, Regisseure und freie Mitarbeiter teilnehmen. Es werden Themen vorgeschlagen und diskutiert. Der Leiter der Sendung „baut“ dann aus den Ideen den Sendungsablauf. Nach jeder Sendung gibt es eine Kritiksitzung, in der wir analysieren, was gut und schlecht lief.

4. Wie bist du bei ProSiebenSat.1 gelandet?

Ich wollte immer Sportjournalist werden. Deshalb habe ich schon während meiner Schulzeit angefangen, für die Westfälische Rundschau in Hagen Sportartikel zu schreiben. Vor meinem Staatsexamen in Jura musste ich dann mehr Geld verdienen und fing an, in einer Kölner Kneipe zu kellnern. Wie der Zufall es wollte, waren viele Stammgäste Sportjournalisten von RTL und es wurde ausführlich über Fußball diskutiert. Am Ende war es so, dass die Sportrechte 1992 zu SAT.1 gingen. Dort suchte man MAZ-Redakteure, also Redakteure, die Spielberichte im Stadion zusammenschneiden. Das war mein Start bei ran.

5. Was liebst du an ProSiebenSat.1?

Ich finde, dass wir ein junges und dynamisches Unternehmen sind. Im Vergleich zu anderen sind wir immer noch in der Lage, schnell zu handeln und Dinge umzusetzen. Außerdem gibt es hier sehr viele Menschen, die für ihre Inhalte brennen. Das ist nach wie vor bewundernswert und etwas, was wir uns wir uns alle bewahren sollten. Denn das ist die Basis unseres Geschäftes.

6. Was glaubst du, wie dein Job in fünf Jahren aussehen wird?

Hier ist die Technik der Treiber. Es wird viel mehr digitalen Live-Content geben. Die Technik wird sich meines Erachtens so verändern, dass man schneller und kostengünstiger produzieren kann. Entsprechend werden auch wir in Zukunft auf unterschiedlichen Plattformen über aktuelle Geschehnisse live berichten können. Ähnlich machen wir das schon jetzt in unserem kleinen Konferenzraum – wir nennen es unser Stüberl – aus dem wir Live-Webshows für ran NFL, für ran FIGHTING oder ran eSports produzieren.

7. Was ist dein Geheimtipp in München?

Im Winter gut essen in der Österia und danach im „Schwarzen Hahn“ Flaschenbier aus aller Welt trinken. Im Sommer gehe ich gern an die Isar hinter der Zoobrücke. Und danach: ein halbes Hendl und ein schönes Helles in der Menterschwaige – ein perfekter Tag!

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