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Sarah Nollau

Ferdinand Sacksofsky, Manager Governmental Relations & Regulatory Affairs

Ferdinand ist Manager Governmental Relations & Regulatory Affairs bei der ProSiebenSat.1 Media SE und verrät uns im „Faces of ProSiebenSat.1“-Interview, warum der ständige Austausch mit Politikern zu seinem Job gehört und in welcher Sportart er jahrelang auf Bundesligaebene gespielt hat.

1. Wie sieht deine Morgenroutine aus?

Ich bin beruflich oft unterwegs. Wenn ich in München bin, schaffe ich es, zwei bis dreimal die Woche vor der Arbeit Sport zu machen. Ansonsten geht mein erster Griff immer zum Handy, um Twitter, Instagram und meine Nachrichten zu checken.

2. Wie bist du bei ProSiebenSat.1 gelandet?

Ich habe zuvor als Berater für Public Affairs gearbeitet. ProSiebenSat.1 war einer meiner Kunden. Als dort eine Elternzeitstelle frei wurde, habe ich mich beworben und die Stelle bekommen. In meinem Job leiste ich vor allem politische Aufklärungsarbeit: Ein Politiker hat sehr viele Themen auf dem Tisch und kann daher nur für bestimmte Themen Experte sein. Um sich eine Meinung bilden zu können, muss er mit Leuten sprechen, die sich auskennen – und da kommen wir ins Spiel.

3. Was denkt deine Mama, was du hier tust?

Nach zweieinhalb Jahren, die ich nun bei ProSiebenSat.1 bin, weiß meine Mama ganz gut, was ich hier mache. Sie findet es extrem spannend, durch mich einen Blick hinter die Kulissen zu bekommen, wie Politik eigentlich funktioniert. Wenn es dann ins Detail der Medienregulierung oder um Digitalpolitik geht, steigt sie aus.

4. Welchen Tipp würdest du deinem 18-Jährigen Ich geben?

Ich bin jemand, der viel aus seinen Fehlern lernt, aber ich hätte bestimmt einige Fettnäpfchen auslassen können (lacht). Im Nachhinein würde ich sagen: Lerne zuzuhören und nimm dich selbst nicht immer so wichtig!

5. Dein absolutes Highlight und dein schwierigster Moment bei ProSiebenSat.1?

Mein Highlight ist tatsächlich, dass ich jeden Tag gerne zur Arbeit gehe. Ich glaube, das ist für viele Menschen nicht selbstverständlich. Es gab keinen Tag, an dem ich nicht Lust hatte, meinen Job zu machen.

Mein schwierigster Moment war, als ich an der Halswirbelsäule operiert wurden musste. Zu dem Zeitpunkt war ich erst zwei Monate im Unternehmen und meine ersten Projekte befanden sich in der finalen Phase – unter anderem eine Veranstaltung, die ich dann leider vom Krankenbett aus mitverfolgen musste.

6. Eine Sache, die bestimmt keiner deiner Kollegen über dich weiß?

Ich habe über zehn Jahre Rugby in der Bundesliga gespielt und bin nun seit über zwei Jahren ehrenamtlich als Sportdirektor für die Spitzensportförderung im Jugendbereich des Deutschen Rugbyverbandes zuständig. Dort verantworte ich alle Jugend-Nationalmannschaften.

7. Wie sieht dein Feierabend aus?

Durch meinen Job bin ich viel unterwegs, vor allem auf Veranstaltungen in Berlin.  Wenn ich dann mal zuhause in München bin, bin ich ganz froh, wenn ich mir einfach einen gemütlichen Abend machen, etwas kochen und entspannen kann.

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