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Sarah Nollau

Frank Wolkenhauer, Senior Redakteur / stv. Vice President Kommunikation / PR Entertainment, ProSiebenSat.1 TV Deutschland

Frank begann seinen Weg bei ProSiebenSat.1 als Praktikant und ist nun stellvertretender Unit-Leiter für Kommunikation und PR im Entertainment-Bereich. Als Volontär lernte er, dass der beste Platz am Set ist. Warum? Das erfahrt ihr in unserem heutigen „Faces of ProSiebenSat.1“-Interview.

1. Wie motivierst du dich an einem Montagmorgen?

Ehrlicherweise muss ich das gar nicht. Mein Job macht mir Spaß und ist sehr abwechslungsreich. Wenn ich mich an jedem Montagmorgen extra motivieren müsste, hätte ich den falschen Job.

2. Was machst du hier und wie sieht dein klassischer Arbeitsalltag aus?

Ich bin stellvertretender Unit-Leiter und Senior-Redakteur im Bereich Kommunikation und PR für alle Show- und Comedy-Formate. Wir steuern die Kommunikation nach Außen sowie die interne Abstimmung für Shows wie beispielsweise „The Masked Singer“, „Germany’s next Topmodel“, alle „The Voice“-Formate, die Shows mit Luke oder Joko und Klaas. Wir erarbeiten Kommunikationskonzepte, schreiben Pressemitteilungen und betreuen Journalisten am Set. Außerdem koordinieren und betreuen wir Interviews oder organisieren PR-Veranstaltungen wie zuletzt das #TVOG-Clubkonzert mit den Finalisten in Berlin wenige Tage vor dem Finale – also die komplette Bandbreite der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

3. Wie würdest du einem Kind deinen Job erklären?

Mein Sohn hat dieses Jahr zum Vatertag einen Bogen aus dem Kindergarten mitgebracht. Darauf stand unter anderem die Frage „Was arbeitet dein Papa?“. Mein Sohn hat die Frage mit „keine Ahnung“ beantwortet. Wenn er nächstes Jahr schreibt, dass ich irgendwas mit Medien mache, habe ich schon viel erreicht. (lacht) Kurz und knapp könnte man es vielleicht so erklären: Wenn ein Journalist etwas zu einer Show wissen will, kann er mich anrufen und ich helfe ihm weiter – auch wenn das nur ein Ausschnitt unserer Arbeit ist.

4. Wie bist du bei ProSiebenSat.1 gelandet?

Ich habe mit einem Praktikum in der ProSieben-Kommunikation angefangen, dort volontiert und wurde anschließend als Redakteur in der Kommunikation der ProSiebenSat.1 TV Deutschland übernommen. Und habe da meinen weiteren Weg gemacht.

5. Was tust du für deine Work-Life-Balance?

Meine Familie hilft, den Ausgleich zu schaffen. In der Regel hat das Smartphone erst einmal Pause, wenn ich nach Hause komme. Dann versuche ich noch etwas Sport zu treiben. Das funktioniert im Sommer ganz gut, im Winter ist es ein bisschen schwieriger. Und inzwischen habe ich die Regel, dass ich im Urlaub keine E-Mail lese, was überraschenderweise tatsächlich funktioniert! Das klappt, weil wir ein sehr gutes Team sind.

6. Ist in einem Berufsleben schonmal etwas komplett schiefgelaufen, worüber du heute lachen kannst?

Ich durfte als Volontär ein Shooting mit einer Topmodel-Kandidatin in Wien für die „TV Media“, die größte Programmzeitschrift in Österreich, betreuen. Als Aufgabe wurde mir mitgegeben: „Pass auf, dass das Mädel nicht zu wenig anhat.“ Ich war mit dem betreuenden Redakteur kurz draußen, um etwas zu besprechen. Als wir wieder hereinkamen, war das Shooting schon in vollem Gange. Sie hatte einen kurzen Rock und ein sehr kurzes Top an. Als junger Volontär habe ich mir schon Gedanken gemacht, ob das schon zu wenig oder noch in Ordnung war. Die zwei, drei Tage, bis die Fotos dann zur Freigabe kamen, habe ich tatsächlich ein bisschen geschwitzt. Als die Chefs total entspannt reagiert haben und die Fotos gut fanden, konnte ich auch endlich durchatmen. Aus heutiger Sicht kann ich über diese Situation lachen, aber ich habe daraus gelernt und seitdem finden alle Besprechungen am Set statt.

7. Was war dein schönster Team-Moment?

Ein schöner Team-Moment ist immer, wenn wir kurz vor Weihnachten unser jährliches „Ugly Wichteln“ machen: Wir gehen gemeinsam essen und schenken uns gegenseitig die hässlichsten Geschenke, wie in der Vergangenheit beispielsweise Einhorn-Puzzles, Kelly-Family-Bettwäsche oder Kerzen, auf denen klassische Komponisten abgebildet sind. Natürlich anonym. Immer wieder überraschend, was die Leute so alles zuhause haben! (lacht)

Und ein sehr schöner Projektteam-Moment in diesem Jahr war zusammen mit dem „The Masked Singer“-Team an dem Tag nach der erfolgreichen Auftaktfolge im Sommer. Wir haben monatelang auf diesen Tag hingearbeitet und waren alle überzeugt, dass da etwas Großes entstehen kann. Was dann bis zum Finale noch folgte war einfach überwältigend!

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