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Sarah Nollau

Jakob Wasshuber, Juniorredakteur bei Galileo, ProSiebenSat.1 TV Deutschland

Jakob ist Juniorredakteur bei Galileo in der ProSiebenSat.1 TV Deutschland GmbH. Er war für einen Beitrag auf Schneemobilen in der Eiswüste unterwegs. Über seinen Werdegang vom Praktikanten zum Juniorredakteur spricht er heute im „Faces of ProSiebenSat.1“-Interview.

1. Wenn du dir einen Film- oder Seriencharakter aussuchen könntest: welcher wärst du gerne?

Ich wäre gerne Ash von Pokémon. Ich bin noch mit dem GameBoy aufgewachsen und schon seit meiner Kindheit ein riesen Pokémon-Fan. Ich war auch einer der Freaks, die mit Pokémon-Go auf dem Handy rumgelaufen sind und wenn ich es mir aussuchen könnte, fände ich es in der Welt der Pokémons am coolsten.

2. Was wolltest du als Kind werden?

Ich wollte Bauer werden, da ich jedes Jahr mit meiner Familie auf einem Bauernhof Urlaub gemacht habe. Dort konnte ich Tiere streicheln und Kühe auf die Alm treiben. Als Kind war mir damals aber noch gar nicht bewusst, wie viel harte Arbeit eigentlich hinter einem Bauernhof steckt. Erst als ich älter wurde und verstand, was Bauern körperlich leisten müssen, verflog mein Wunsch schnell. In meiner Jugend bin ich dann zum Glück zum ersten Mal mit dem Fernsehen in Berührung gekommen: Ich hatte als Schüler ein Praktikum beim ORF absolviert. Das hat von Anfang an wahnsinnig viel Spaß gemacht.

3. Was machst du jetzt?

Ich bin Juniorredakteur in der Redaktion von Galileo. Ich bin verantwortlich dafür, Themen zu finden, auf Drehs zu fahren, die Beiträge zu schneiden, Texte zu schreiben und letztendlich den Beitrag vertonen zu lassen. Dann geht er auf Sendung. Mein absolutes Highlight war letztes Jahr, als ich in der Arktis auf Spitzbergen, der nördlichsten dauerhaft bewohnten Insel der Welt, war. Da hatte ich vier Tage lang einen sensationellen Dreh. Wir waren in einem Datenbunker in einer stillgelegten Kohlemine und mit Schneemobilen in der Eiswüste unterwegs. Das werde ich nie vergessen.

4. Wie bist du bei ProSiebenSat.1 gelandet?

Ich habe bei Galileo ganz klassisch als Praktikant im Rahmen meines Medienmanagement-Studiums angefangen. Das hat mir so gut gefallen, dass ich mich für das Volontariat beworben habe und zum Glück anschließend als Juniorredakteur starten durfte.

5. Was liebst du an ProSiebenSat.1?

Es sind zum einen die Themen rund um Galileo. Für Galileo reise ich viel um die Welt und sehe dadurch Orte, die ich sonst privat nicht sehen würde. Zum anderen sind es die Menschen bei ProSiebenSat.1. Ich kenne zwar nicht alle Kollegen auf dem Campus, aber es gibt niemanden, den ich kenne und nicht nett finde. Es macht wahnsinnig viel Spaß, sich mit den Kollegen neue Rubriken für die Sendung auszudenken und sich neue Konzepte zu überlegen. Das wird nie langweilig.

6. Was glaubst du, wie dein Job in fünf Jahren aussehen wird?

Ich glaube, der Job des Redakteurs wird sich nicht viel verändern. Im Grunde geht es darum, Geschichten über Menschen, Orte und Phänomene zu erzählen. Ich denke, in fünf Jahren wird man sich immer noch gerne Reportagen im Fernsehen ansehen. Meiner Meinung nach wird das Internet, besonders Instagram, für das wir Redakteure mittlerweile mitproduzieren, nicht so viel Einfluss auf meinen Job haben. Denn der Kern meiner Arbeit ist eigentlich, Geschichten zu erzählen.

7. Was ist dein Geheimtipp in München?

Mein Geheimtipp ist direkt bei mir ums Eck im Westend: das Café Marais. Das ist ein sehr nettes altes Café, in dem früher mal ein Textilgeschäft war. Es sieht eigentlich auch noch genauso aus. Ich kann mich an dem Inventar einfach nicht sattsehen. Einfach dort an einem Samstag entspannt einen Kaffee trinken kann ich nur empfehlen.

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