Sicherheit neu gedacht: unser Team Corporate Security hat gemeinsam mit unserem Kooperationspartner SafeNow ein innovatives und zeitgemäßes Ersthelfer:innen-Konzept entwickelt. Dafür nutzen wir die Sicherheits-App von SafeNow. 

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Marlene Schnabel

Sicherheit neu gedacht: Knut aus dem Team Corporate Security über die Entwicklung eines Ersthelfer:innen Konzepts

Sicherheit neu gedacht: unser Team Corporate Security hat gemeinsam mit unserem Kooperationspartner SafeNow ein innovatives und zeitgemäßes Ersthelfer:innen-Konzept entwickelt. Dafür nutzen wir die Sicherheits-App von SafeNow. 

 

Miteinander. Füreinander. Mit SafeNow ist P7S1 Vorreiter beim Thema Sicherheit. Knut Heckel, Projektleitung SafeNow und Leitung Krisenstab & Business Continuity Management berichtet uns im Interview worum es dabei genau geht. 

Mit der App können  unsereMitarbeiter:innen und Gäste auf dem P7S1-Campus in Unterföhring im Notfall mit nur einem Klick einen Alarm senden. Egal in welchem Gebäude oder Stockwerk sie sich befinden, schnelle Hilfe ist garantiert.

Die SafeNow App kann auch außerhalb der „P7S1-SafeNow Zone“ genutzt werden. Denn: Kontakte, die im Notfall den Alarm erhalten sollen, können auch in privaten Gruppen hinterlegt werden. So können auch Freunde und Familie in Notfallsituationen besser aufeinander aufpassen. 

Über das Projekt haben wir mit Knut Heckel gesprochen, Projektleitung SafeNow und Leitung Krisenstab & Business Continuity Management bei ProSiebenSat.1.

 

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Lieber Knut, du bist als Projektleitung SafeNow für die App verantwortlich. Wie kam es zur Kooperations-Idee mit SafeNow?

Die entstand bereits 2021 noch während Corona. Schon zu der Zeit haben wir uns gefragt, in welche Richtung sich in Zukunft wohl unsere Art und Weise zu arbeiten entwickeln wird und was das für den Bereich „Sicherheit“ bedeutet. Ziemlich schnell war klar, dass bestehende Konzepte wohl von der Wirklichkeit überholt werden würden. Zeitgleich landete eine Mail von den Seven Venture Kolleg:innen bei uns mit einem Link zu einem 7Venture Pitch und den Worten: „Schaut euch mal die App an, vielleicht ist das interessant für euch!“ Ein paar Wochen später haben wir zusammen mit SafeNow Pläne geschmiedet, ob und wie die „Reise“ ausschauen könnte.

 

Unser Campus im Unterföhring ist eine sogenannte SafeNow-Zone. Was genau bedeutet das und was müssen unsere Mitarbeiter:innen tun, um die P7S1-SafeNow App am Campus nutzen zu können?

Die Safe-Now Zone bildet unsere komplette Fläche, auf der unsere Gebäude stehen, wie ein virtuelles Sicherheitsnetz ab – und ermöglicht in dieser Zone über Beacons eine präzise Ortung.  Das heißt, die Mitarbeiter:innen und übrigens auch Gäste, Dienstleister, Partner müssen einfach nur die SafeNow App downloaden und sich registrieren. Innerhalb der Safe-Now Zone kann dann jede Person, die einen Alarm auslöst, gefunden werden, um in einer Notsituation schnell Hilfe zu bekommen.

 

Wenn ich mich unsicher fühle oder in einer Notsituation bin und den Alarm sende, wer kommt mir zur Hilfe?

Wird innerhalb der SafeZone ein Alarm ausgelöst, landet dieser bei unseren Kolleg:innen der Sicherheit und unseren freiwilligen Ersthelfer:innen. Die Kolleg:innen der Sicherheit sind 24/7 vor Ort, so stellen wir sicher, dass immer jemand zur Hilfe kommt. Mit der zusätzlichen Integration der Ersthelfer:innen machen wir bildlich gesprochen das Sicherheitsnetz engmaschiger. Oder anders gesagt: Viel hilft viel bzw. schneller und Zeit kann im Notfall Leben retten. 


Gab es auch Herausforderungen bei der Umsetzung des Projekts?

Wir mussten an der ein oder anderen Stelle schon das „Wieso Weshalb Warum“ erklären. Aber es geht ja nicht nur um das Thema „Arbeits-Sicherheit“, sondern in aktuellen Zeiten auch um Themen wie „Wertschätzung, Mitverantwortung, Aufeinander-Achten“. Das war uns bei P7S1 schon immer besonders wichtig. Die Einführung von SafeNow zahlt auf beides ein – und als wir das vermitteln konnten, konnten wir schnell in die Umsetzung gehen 

 

Gibt es Ideen, wie ihr die App künftig noch einsetzen wollt? 

Wir sind schon mittendrin: Im Bereich Reisesicherheit setzen wir SafeNow zum Beispiel schon ein. Je nach Gefährdungspotential organisieren wir Produktionen und Events im In- und Ausland in SafeNow Gruppen und installieren temporäre SafeNow Zonen. Zukünftig werden wir auch unsere verschiedenen Notfall- und Bereitschaftsteams über SafeNow alarmieren.  Teams können sich jetzt schon in Gruppen organisieren und sich zusätzlich zur 112 gegenseitig im Mobile Office ein besseres Gefühl geben. Am Ende ist aber auch klar: SafeNow ist das Tool, um einfach und schnell Hilfe zu holen und zu bekommen. Aber es funktioniert nur über Mitmenschen, die bereit sind, für andere den blauen Knopf zu drücken.

 

Nutzt du privat auch die SafeNow App und wie funktioniert das?

Klar, auch privat bin ich in einer Familiengruppe organisiert! Ob es die Eltern auf Reisen sind, meine Frau beim Mädelsabend oder der Junior beim Feiern … SafeNow gibt uns allen ein gutes Gefühl von Sicherheit und auch Freiheit bei dem, was und wo wir es tun. Klar, meine Söhne wollen nicht, dass ich andauernd weiß, wo sie sind – und ich übrigens auch nicht. Aber wenn etwas passiert, sind sie froh, dass ich nur einen Knopfdruck weit entfernt bin. Für sie ist das „Freiheit“ , für mich „Sicherheit“.

 

Weiter Hinweise zu SafeNow gibt es hier.