Das Modell „On Campus“ – mit Anette

Anette und ihr Team aus der Seven.One Production arbeiten im Modell „On Campus“. Warum sie sich dafür entschieden haben und was sie daran am meisten schätzt, verrät sie uns im Interview. 

 

 

Um eine moderne, hybride Arbeitswelt zu etablieren und dabei verschiedenste Anforderungen und Bedürfnisse zu berücksichtigen, haben wir gemeinsam mit unseren Mitarbeiter:innen die vier Modelle On Campus, Traveller, Flexibel und Highly Remote entwickelt. Jeder Bereich entscheidet sich für eines dieser Arbeitsmodelle und gestaltet dadurch sein individuelles Arbeitskonzept. Doch wie genau sieht das eigentlich aus?

In diesem Blog-Post stellen wir das Modell On Campus näher vor, in dem Anette Dreher, Leiterin Styling der Seven.One Production GmbH, und ihr Team arbeiten. Im Interview gibt sie uns einen Einblick, warum sie sich dafür entschieden haben und was sie daran am meisten schätzt.

Alle Informationen über das hybride Arbeiten bei ProSiebenSat.1 sowie Details zu den anderen Arbeitsmodellen findest du hier

Warum habt ihr euch für das Modell entschieden?

Für bestimmte Tätigkeiten bei uns im Konzern ist es einfach nicht möglich, remote zu arbeiten. Dazu gehören beispielsweise große Teile des Produktionsbereiches. In der Studioproduktion spielt sich der Arbeitsalltag von Moderator:innen, Regisseur:innen, dem Kamerateam sowie den sonstigen Produktionsmitarbeitenden komplett im Studio ab. Diese Mitarbeiter:innen halten sich also schon bedingt durch ihr Jobprofil die meiste Zeit am Campus auf.

 

Wie lebt ihr das Modell konkret? 

Obwohl es für den Großteil unserer Mitarbeiter:innen unabdinglich ist, vor Ort präsent zu sein, haben wir viel aus den letzten beiden Jahren gelernt. So sind wir heute bei Studioproduktionen mit deutlich weniger Mitarbeiter:innen in der Regie vertreten. Es gibt auch Bereiche, in denen wir erst gelernt haben, dass es möglich ist, remote zu arbeiten – beispielsweise in der Postproduktion, also der Video- und Audiobearbeitung. Hier haben zeitweise ein Drittel der Mitarbeiter:innen von zuhause gearbeitet. Ein Teil arbeitet auch weiterhin remote.

Im Team Styling spielt sich der Großteil des Arbeitsalltags am Campus ab, da wir unsere Moderator:innen stets zur Sendung begleiten und im Vorfeld Fittings für die perfekt passenden Outfits stattfinden. In Einzelfällen arbeiten wir in Abstimmung auch im Home Office, um z.B. Bestellungen zu tätigen oder Fashionkonzepte zu erstellen. Außerdem sind wir auf Terminen bei Presseagenturen und zur Auswahl in Modegeschäften unterwegs. Dies ist zum Glück wieder möglich und erleichtert uns unseren Arbeitsalltag ungemein.

 

Welche Vorteile hat das Modell für euch?

Von Anfang an stand für uns zwar fest, dass wir im Produktionsbereich im Modell „On Campus“ arbeiten werden. Uns war es aber auch wichtig, je nach konkretem Tätigkeitsbereich verschiedene Untermodelle zu haben und die Flexibilität des hybriden Arbeitens dort zu nutzen, wo sie Sinn macht.

Auch ich persönlich inkludiere das Arbeiten im Home Office so gut wie möglich in meinen Arbeitsalltag. Videokonferenzen mit Kooperationspartnern und Bestellungen bei diversen Modemarken gehören zu meinen täglichen Doings und diese kann ich sehr gut fokussiert von zu Hause aus erledigen. Das Leben am Campus mit seinem besonderen Spirit würden wir im Team Styling aber keinesfalls eintauschen wollen.