Peter Müller, Scrum Master, ProSiebenSat.1 Tech Solutions GmbH

Scrum was? Peter ist Scrum Master bei der ProSiebenSat.1 Tech Solutions und hilft beim Weg zur Selbstorganisation. Wie das genau aussieht und was für ihn an seinem Beruf am schönsten ist, erfahrt ihr im „Faces of ProSiebenSat.1“-Interview.

1. Wie motivierst du dich an einem Montagmorgen?

Als neugieriger Mensch bin ich immer gespannt, was mich am heutigen Arbeitstag erwartet und was die Leute von mir wollen. Mein Job ist sehr abwechslungsreich, weshalb ich mich auf die Herausforderungen jeden Tag freue und sehr gerne in die Arbeit gehe.

2. Was machst du hier und wie sieht dein klassischer Arbeitsalltag aus?

Ich bin Scrum Master bei der ProSiebenSat.1 Tech Solutions. Als Scrum Master begleite ich Teams auf ihrem Weg zu mehr Eigenverantwortung und Selbstorganisation. Scrum ist ein Framework für die Entwicklung komplexer Produkte, bei uns z. B. Systeme, um Content und Daten anzufordern, zu ergänzen und für die Ausstrahlung weiterzugeben. Ziel ist es, die Leute so zu begleiten, dass sie selbst den Weg finden, wie sie besser werden können. Einen klassischen Arbeitsalltag habe ich nicht, da es immer abhängig davon ist, wie die Situation bei der Produktentwicklung oder im Team ist. Mal kommen einzelne Personen zu mir, um sich mit mir zu ihren Gedanken auszutauschen, mal bin ich Teil einer Diskussionsrunde, moderiere Entscheidungsrunden oder gebe Trainings.

3. Wie würdest du einem Kind deinen Job erklären?

Ich rede viel mit Leuten über Themen, die sie gerade bewegen. Dabei stelle ich Fragen, die zum Nachdenken anregen, um so bei den Leuten mehr Klarheit zu schaffen. Ziel ist es, dass sie für sich einen Weg finden, wie sie weitermachen können, lernen und besser werden.

4. Wie bist du bei ProSiebenSat.1 gelandet?

Ich wurde über Xing von einer unserer Recruiterinnen angesprochen, ob ich mir vorstellen könnte, bei ProSiebenSat.1 zu arbeiten. Ich fand es vor allem spannend, junge Scrum Master als Coach zu begleiten und mit mehreren Teams an einem Produkt zu arbeiten. Nach freundlichen und offenen Gesprächen war ich von dem Job überzeugt, weshalb ich jetzt seit September 2018 hier arbeite.

5. Was tust du für deine Work-Life-Balance?

Ich finde Work-Life-Balance ist ein falscher Begriff. Arbeit gehört für mich zum Leben dazu und ist ein Teil davon. Deshalb achte ich darauf, dass mir meine Arbeit Spaß macht. Und ich habe das Privileg, dass dies auch so ist. In meiner Freizeit bin ich auch als ehrenamtlicher Coach tätig, weil es meine Leidenschaft ist, mit anderen Menschen zu arbeiten. Mit der dann noch verbleibenden Zeit mache ich gerne elektronische Musik.

6. Ist in einem Berufsleben schonmal etwas komplett schief gelaufen, worüber du heute lachen kannst?

Als ich hier angefangen habe, wollte ich direkt die Struktur eines Meetings verändern, obwohl das Team gar kein Bedürfnis dafür hatte. Nach eineinhalb Monaten waren wir wieder bei der Ausgangssituation. Einfach nur kommen und etwas ändern ohne Bedarfsanalyse, ist hier sicherlich der falsche Weg gewesen, weshalb ich an diesem Punkt gescheitert bin.

7. Was war dein schönster Team-Moment?

Es gab nicht den einen schönsten Teammoment, aber viele sehr schöne. Aktuell arbeite ich im „Apprenticeship Programm“, bei dem ich als Mentor Scrum Master und Product Owner begleite. Im Rahmen einer Kick-off Veranstaltung lernen sich Mentoren und Teilnehmer intensiv kennen. Einer der schönsten Momente dabei war die Wahl der Mentoren durch die Teilnehmer. Dabei ordnen sich die Teilnehmer zunächst hinter unserem Rücken an – und erst wenn wir Mentoren uns umdrehen, wissen wir, wer unser Mentee ist.

 

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