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Sarah Nollau

Frederik Fichtner, stellvertretender Redaktionsleiter bei Galileo, ProSiebenSat.1 TV Deutschland

Frederik ist stellvertretender Redaktionsleiter bei Galileo in der ProSiebenSat.1 TV Deutschland GmbH. Er kennt das Format seit Beginn und leitet nun ein 48-köpfiges Team. Was sein Highlight mit Salatöl zu tun hat, erzählt er uns heute im „Faces of ProSiebenSat.1“-Interview.

1. Wenn du dir einen Film- oder Seriencharakter aussuchen könntest: welcher wärst du gerne?

Ein Typ, der mir sehr imponiert, ist Harvey Specter aus der Anwaltsserie „Suits“. Ich mag sein Selbstbewusstsein und sein Auftreten. Manchmal denkt man: „Ach, wenn es immer so einfach gehen würde wie in der Serie!“ Der wäre ich gerne!

2. Was wolltest du als Kind werden?

Ich wollte Schauspieler werden. Daraus ist nichts geworden. Wahrscheinlich hatte ich zu wenig Talent. Wobei: in ein paar Galileo-Beiträgen bin ich ja aufgetreten. (lacht) Außerdem stand Astronaut noch ganz oben auf der Liste.

3. Was machst du jetzt?

Ich bin stellvertretender Redaktionsleiter von Galileo, dem Wissensmagazin auf ProSieben. Ich leite die Entwicklungsabteilung und damit alle neuen Formate überblickend für Galileo. Natürlich gehören auch sehr viele organisatorischen Dinge dazu. Wir haben ein 48-köpfiges Team, darunter Redakteure, Volontäre und Chefs vom Dienst. Da müssen die Prozesse natürlich auch alle zusammengeführt und geleitet werden. Zusammen mit dem Redaktionsleiter haben wir die Themen im Blick und bestimmen die strategische Ausrichtung von Galileo. Da ich schon seit Beginn des Magazins dabei bin, gibt es natürlich viele Highlights und ungewöhnliche Projekte. Ich bin beispielsweise mit Salatöl als Kraftstoff im Auto vom Nordkap bis nach Libyen gefahren. Es gab aber auch Zeiten, in denen wir ein neues Design für das Studio entworfen haben. Wir entwickeln die Sendung stetig weiter, um uns immer wieder neu zu erfinden.

4. Wie bist du bei ProSiebenSat.1 gelandet?

Das war eigentlich eher ein Zufall. Das war direkt nach der Schule. Ich hatte gerade meinen Zivildienst gemacht. Ich wusste nicht so recht, was ich danach machen wollte. Ich hatte den Gedanken, Journalismus zu studieren. Dann kam ein Freund auf mich zu, der mir erzählt hatte, dass es da in Zukunft eine ganz neue Wissenssendung geben sollte und dass dort Praktikanten gesucht werden würden. Da dachte ich mir: „Das schaust du dir mal an!“ Das war der erste Schritt zu ProSiebenSat.1.

5. Was liebst du an ProSiebenSat.1?

Zum einen ist ProSiebenSat.1 ein super junges Unternehmen. Außerdem finde ich das kreative und dynamische Umfeld toll. Es gibt wunderbare Entwicklungsmöglichkeiten. Die Arbeit macht hier wirklich Spaß, sonst wäre ich über diese lange Zeit nie hier geblieben.

6. Was glaubst du, wie dein Job in fünf Jahren aussehen wird?

Ich glaube, dass wir im digitalen Bereich mit der Marke Galileo noch präsenter sein werden. Das wird sich bestimmt noch ausweiten. Unsere Formate werden auf die digitalen Plattformen angepasst werden, so dass sie dort am besten wirken können. Ich denke, dass man deshalb in fünf Jahren nicht mehr Chefredakteur des TV-Formats Galileo sein wird, sondern der Formatmarke Galileo. Es werden bestimmt weitere Plattformen hinzukommen. Momentan sind wir auf YouTube stark vertreten. Galileo ist auch schon als Alexa Skill für den Sprachassistenten verfügbar. Daher denke ich, dass hier weitere Entwicklungen und damit Facetten zu meinem Job hinzukommen.

7. Was ist dein Geheimtipp in München?

Da ich Sportler bin, ist mein Geheimtipp die Isar Trails, wenn man Mountain Bike fahren oder an der Isar entlanglaufen möchte. Es gibt kaum eine Stadt, die mehr für passionierte Läufer bietet. Dort kann man 30 Kilometer joggen, ohne jemals eine Straße überqueren zu müssen. Das ist doch ideal!

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