Paulina Schaab

We Together @ Virtual PTS

Zufällig die KollegInnen in der Kaffeküche treffen, private Gespräche in Workshop-Pausen, der allgemeine Flurfunk - all das war in den letzten Monaten nur schwer möglich. Christoph Kloth, VP Project & Portfolio Management, hat mit einer tollen Event-Idee die Lösung!  Wie Christoph auf die Idee gekommen ist, welche Aktivitäten in den zwölf verschiedenen Räumen zu finden sind und wieso das Event von 16:16 Uhr bis 18:18 im Kalender steht, hat er uns in einem Interview erzählt.

 

Christoph, bereits zum zweiten Mal veranstaltet die ProSiebenSat.1 Tech Solutions (PTS) ein ganz besonderes Event. Erzähl mal, was hat es mit „We Together @ Virtual PTS“ auf sich und wie ist die Idee entstanden?

Die Idee für das Event wurde während eines Workshops geboren. Im virtuellen Raum gehen die klassischen Pausengespräche schlicht und einfach verloren. Es gibt keine Möglichkeit, während der Pause mit zwei, drei KollegInnen in einer Ecke zu stehen und sich über verschiedenste fachliche oder private Themen zu unterhalten.

Auch in der PTS haben wir viele Workshops mit bis zu 30 oder auch mal mehr TeilnehmerInnen, die ich häufig moderiere. Und so kam ich im Oktober zum ersten Mal auf die Idee, ein neues Format auszuprobieren, um den KollegInnen Raum für die ausbleibenden Pausengespräche in einer kleineren Runde zu geben. In der aktuellen Situation sind Dinge, die früher alltäglich und selbstverständlich waren, nicht möglich. Durch das Wegfallen von Flurfunk und Pausengesprächen erfährt man viele Dinge schlichtweg nicht. Und genau diese Beobachtungen, haben mich auf die Idee gebracht, einen Raum zu schaffen, innerhalb dessen KollegInnen quasi virtuell über den Campus laufen und zufällig andere MitarbeiterInnen treffen können.

Das Event dauert zwei Stunden, in denen wir einen virtuellen Campus bestehend aus Videokonferenz und Online-Whiteboard schaffen. In zwölf unterschiedlichen Räumen können die KollegInnen kommen und gehen, wann sie wollen. Wir haben beim letzten Mal bewusst von 11:11 bis 13:13 eingeladen, um klar zu machen, dass es sich hierbei weder um ein Meeting noch um einen Workshop handelt. Es ist ein symbolischer Raum, wo KollegInnen vorbeikommen können, wenn sie gerade mal eine Pause machen wollen und Lust haben, sich zu unterhalten, Leute zu treffen oder an irgendeiner Aktivität teilzunehmen.

Welche Aktivitäten werden in den verschiedenen virtuellen Räumen angeboten?

Beim letzten Event hat ein Kollege beispielsweise ein bisschen Musik aufgelegt, in einem anderen Raum wurden Spiele wie Scribble.io gespielt. Außerdem gab es eine virtuelle Kantine, um gemeinsam zu essen oder einfach Zeit miteinander zu verbringen. So haben wir eine Vielzahl von Räumen geschaffen, in denen es nicht unbedingt um ein bestimmtes Thema gehen muss oder bestimmte Regeln gibt.

Auf welche Session freust du dich persönlich am meisten?

Scribble.io, hat mir sehr viel Spaß gemacht. In verschiedenen Teams haben wir gemalt und Begriffe erraten und dabei viele neue Gesichter kennengelernt. Für die nächste Session hat eine Kollegin das Spiel Among us! vorgeschlagen, worauf ich auch schon sehr gespannt bin, da ich es persönlich noch nicht kenne. Abgesehen davon freue ich mich besonders darauf, KollegInnen wiederzusehen, die man schon lange nicht mehr gesehen hat.

Wie viele Kollegen machen mit?

Ich würde schätzen, dass beim letzten Mal über den gesamten Zeitraum 40-50 Personen dabei waren. Es lohnt sich auch kurz für nur eine Viertelstunde vorbeizuschauen! Wie viele KollegInnen bei künftigen Veranstaltungen teilnehmen weiß ich noch nicht, denn genau das ist ja die Idee: Man muss sich nicht anmelden und niemand muss sich verpflichtet fühlen, zu kommen. Im Prinzip wie auch in der Kaffeeküche, in der man sich auch nicht im Voraus anmeldet, sondern einfach hingeht, wenn man einen Kaffee trinken und Kollegen treffen möchte.

Vielen Dank für das Interview, lieber Christoph. Auf bald in der virtuellen Kaffeeküche!

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